Gerhart Harrer als Neurologe und Psychiater

„Saluti aegrorum“ – Dem Wohl der Kranken – so lautet das Schlusswort der von ihm verfassten Festschrift zum 70. Geburtstag Otto Pötzls.

Auch Gerhart Harrer war als Kliniker immer für seine Patienten und Patientinnen da.

Sein besonderes Augenmerk galt der Behandlung von Menschen mit Multipler Sklerose, der Symptomkontrolle und der Ausschöpfung vorhandener Möglichkeiten. Er war Mitbegründer der Multiple-Sklerose-Gesellschaft in Salzburg und Mit-Initiator des MS-Wohnheimes auf dem Areal der LNK [Artikel zur Geschichte 1987].

Wenn es dem Wohl der PatientInnen diente, hatte er auch ein offenes Ohr für Außenseitermethoden wie etwa die Ultraschalltherapie zur Anregung des Lymphflusses bei Multipler Sklerose oder die Neuraltherapie nach Huneke, für deren Anerkennung und Verbreitung er sich einsetzte.